10 tips for photographing young animals

10 Tipps zum Fotografieren von Jungtieren

Der Frühling ist wieder da! Abgesehen davon, dass die Blumen wieder blühen und die Bäume voller Blätter sind, ist der Frühling auch die Zeit, in der viele Tiere geboren werden. Junge Tiere, wie z.B. Fuchswelpen und schottische Hochlandkälber, sind natürlich sehr niedlich und ein ideales Motiv für deine Tierfotos. Du möchtest schöne Fotos von Jungtieren wie jungen Rehen oder Küken machen, bist dir aber nicht sicher, wie du vorgehen sollst?

Wir haben unsere Wildtierbotschafter/innen um ein paar Tipps gebeten, wie du diesen Frühling mit dem Fotografieren von Jungtieren beginnen kannst.

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Tipp 1: Gut vorbereiten

Junge Tiere zu fotografieren ist eine Herausforderung, die Spaß macht, aber eine gewisse Vorbereitung erfordert, sagt der Wildtierfotograf Alex Brackx. "Es kann zum Beispiel eine gute Idee sein, eine Wildtierkamera zu benutzen. Damit kann man die Umgebung und die Gewohnheiten der Tiere gut beobachten. Denk zum Beispiel an Marder, Füchse, Wildschweine und Rehe. Du kannst dich auch über das Fotografieren verschiedener Tierarten informieren. Lies zum Beispiel unsere 10 Tipps zum Fotografieren von Füchsen.

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Tipp 2: Immer ausreichend Abstand halten

In einem Punkt sind sich alle Tierfotografen einig: Halte genügend Abstand zu den Tieren. Junge Wildtiere sind verletzlich. Deshalb sollte man genügend Abstand halten und die Tiere nicht stören, sagt der Wildtier- und Naturfotograf Alex Pansier. "Das klingt vielleicht nach einem Klischee, aber es ist wichtig. Schließlich will man die Tiere nicht stören, und dann hat man auch keine Fotos."

Die Vogelfotografin Chiara Talia rät, sich in eine Vogel- oder Wildtierhütte zu setzen. "So hast du genug Abstand und kannst trotzdem in Ruhe zum Beispiel Jungvögel im Nest fotografieren." Dazu kannst du auch selbst ein Schutzzelt oder ein Netz aufstellen und benutzen.

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Tipp 3: Verwende ein Teleobjektiv

Obwohl du natürlich Abstand zu den Jungtieren halten möchtest, willst du sie für deine Fotos doch ganz nah heranholen. Deshalb ist ein gutes Zoom- oder Teleobjektiv ideal! Wildtierfotograf Joren de Jager empfiehlt ein Teleobjektiv von mindestens 400 mm oder mehr. "So bleibst du selbst auf Distanz und störst die Tiere nicht, kannst aber trotzdem Nahaufnahmen machen.

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Tipp 4: Niemals zwischen Mutter und Jungtier stehen

Als Fotograf sollte man darauf achten, nie zwischen die Eltern und die Jungen zu geraten, warnt Alex Brackx. "Es kann nämlich sein, dass die Eltern ihre Jungen beschützen wollen. Das kann zu einer gefährlichen Situation führen. Außerdem willst du natürlich keine Panik auslösen.

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Tipp 5: Bleib in der Nähe

"Meiner Meinung nach ist der einfachste Ort, um Jungtiere zu fotografieren, der Park um die Ecke", sagt der Tierfotograf Joren. "Alles wird grün, selbst in dem kleinen Park in der Stadt. Wusstest du, dass es in fast jedem Park Gänse gibt und dass diese Tiere zu den ersten gehören, die Junge bekommen? Toll!

Willst du mehr über Wildtiere in deiner Umgebung erfahren? Dann lies diesen Artikel von Chiara Talia, in dem sie ihre Erfahrungen mit dir teilt.

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Tipp 6: Mach deinen Garten vogelfreundlich

Du kannst noch näher an deinem Zuhause bleiben, indem du deinen Garten vogelfreundlich gestaltest", sagt Joren. "Schon in deinem Garten kannst du sehen, dass der Frühling kommt. Wenn du ein Vogelhäuschen aufhängst, gibst du den Vögeln in deinem Garten den idealen Platz, um ein Nest zu bauen. Wer weiß, vielleicht fliegen schon bald junge Rotkehlchen oder Blaumeisen durch deinen Garten und du kannst sie fangen!

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Tipp 7: Störe keine Vogelnester

In mehreren europäischen Ländern, darunter die Niederlande und Belgien, ist das Stören von Vogelnestern eine Straftat. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich die Nester im eigenen Garten befinden oder nicht.
"Recherchiere gründlich, bevor du dich auf den Weg machst, und halte genügend Abstand", rät die Vogelfotografin Chiara Talia. "Abgesehen davon, dass es strafbar ist, Nester zu stören, kann deine Anwesenheit dazu führen, dass die Eltern das Nest verlassen. Das macht die Jungvögel viel verletzlicher."

Außerdem rät Chiara, sich gut zu überlegen, ob man die Standorte von Vogelnestern weitergibt. Dem stimmt Alex Pansier zu. "Wenn ich einen Ort mit Jungvögeln kenne, teile ich ihn ungern mit anderen, weil ich nicht möchte, dass er in kürzester Zeit voller Fotografen ist."

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Tipp 8: Spiele mit deiner Blende

Experimentiere mit den Einstellungen deiner Kamera", sagt Alex Brackx. "Vor allem mit der Blende kannst du richtig spielen." Er nennt einige Beispiele:

  • Manchmal willst du nur die großen Augen des Hundes auf dem Foto scharf sehen. Verwende dafür eine große Blende oder eine kleinere Blendenzahl.
  • Willst du wirklich den ganzen Flaum auf dem süßen Küken scharf sehen? Dann wähle eine kleinere Blende, also eine größere Blendenzahl, zum Beispiel f/5,6.
  • Du kannst auch die schönen, zarten Frühlingsfarben um dein Motiv mit einer kleineren Blendenzahl hervorheben.
  • Verwende eine größere Blende, wenn du auch die schönen Frühlingsblumen neben den Küken scharf fotografieren möchtest.

"Es kann sich wirklich lohnen, damit zu experimentieren", sagt Alex. "Ein lichtstarkes Objektiv bietet auch hier viele Möglichkeiten.

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Tipp 9: Verwende eine kurze Verschlusszeit

Neben der Blende ist auch die Verschlusszeit wichtig. Denn die Jungtiere bewegen sich schnell und unberechenbar. Alex Brackx empfiehlt daher eine kurze Verschlusszeit. "So bekommt man die Tiere scharf aufs Bild." Er sagt, dass es Spaß machen kann, mit einer langsameren Verschlusszeit zu experimentieren. "Damit bekommst du eine schöne Bewegungsunschärfe bei spielenden Tieren. Probiere es doch erst einmal an deinem eigenen Tier aus!

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Tipp 10: Sei geduldig

Das gilt natürlich für viele Arten des Fotografierens, aber sei geduldig. Wildtiere werden nicht so reagieren, wie du es willst, oder stillhalten, wenn du sie darum bittest. "Du brauchst auf jeden Fall Geduld, wenn du Jungtiere fotografierst", sagt Alex Brackx.
"Sie schlafen noch viel, aber wenn du ein bisschen wartest, wachen sie auf und fangen an, herumzulaufen und zu spielen. Manchmal kannst du hier wunderschöne Fotos machen. Deine Geduld wird also belohnt!

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